Bolero VR
Personal · Juni 2020
Case Study
Herausforderung
Während der COVID-Pandemie eine Alternative für Live-Aufführungen finden und Ballett in VR erlebbar machen.
Ansatz
Als Koordinationsschnittstelle zwischen Balletttänzern, Theaterleitung und Entwicklerteam fungiert, Dreharbeiten organisiert und dokumentiert.
Ergebnis
Eine VR-Anwendung, die das Ballett-Ensemble des Staatstheaters Augsburg in einem immersiven digitalen Erlebnis zeigt.
Als COVID-19 die Bühnen schloss, öffnete sich ein unerwarteter Raum: die virtuelle Realität. In Kooperation mit dem Staatstheater Augsburg entstand 'Bolero VR' — ein Projekt, das die Frage stellte, ob Ballett auch jenseits der physischen Bühne bestehen kann. Fünf Monate lang arbeiteten Tänzer, Theaterleitung und Entwickler gemeinsam daran, die Eleganz des Balletts in ein immersives digitales Erlebnis zu übertragen. VR wurde dabei nicht zum Ersatz, sondern zu einer eigenständigen künstlerischen Form.
Im Zentrum der Arbeit stand die Koordination: Meetings organisieren, Sprache finden zwischen Balletttänzern und Entwicklern, als Kommunikationsschnittstelle den kreativen Prozess am Laufen halten. Zwischen künstlerischer Vision und technischer Umsetzung vermitteln — das war die eigentliche Herausforderung.
Die Dreharbeiten erstreckten sich über drei Tage mit Canon 5D Mark II und JVC GY-HM200. Neben dem Hauptdreh mit über 160 Videoclips entstanden 1.120 Timelapse-Aufnahmen und 35 Dokumentationsfotos. Material, das den Entstehungsprozess festhielt — von der Probe bis zur fertigen Szene.