Case Study
Herausforderung
Aus lockeren Lockdown-Jam-Sessions ein physisches Kassettenprodukt mit eigenständigem Design entwickeln.
Ansatz
Audioproduktion zweier Tracks als WAV-Master, Stempel-Design in Illustrator und Beschaffung von Kassettendeck und Bastelmaterial für die physische Fertigung.
Ergebnis
Fertige Mixtape-Kassette mit zwei Seiten, handgestempeltem Design und vollständiger Eigenproduktion von der Jam-Session bis zum physischen Produkt.
Es begann mit Jam-Sessions im Lockdown, als die Fachschaft Gestaltung sich musikalisch austobte. Aus diesen Sessions wurde TAPETAPE: ein Mixtape-Kassettenprojekt, das den Sprung vom digitalen Jam zum physischen Produkt wagte. Zwei Seiten, zwei Stimmungen — CHILL für die ruhigen Momente, LIT für die Energie. Von der Audioproduktion über das Stempel-Design bis zur fertigen Kassette alles in Eigenregie.
Zwei Tracks als unkomprimierte WAV-Master produziert: CHILL (720 MB) als ruhigere A-Seite und LIT (720 MB) als energetische B-Seite. Sechs Versionen bis zum finalen Mix — jede Iteration näher am gewünschten Sound der Fachschafts-Jams.
Zwei Motive in Illustrator gestaltet: KILL und CHILL — schwarz-weiß, reduziert, direkt. Die Stempel wurden bei Schilder und Stempel Wagner gefertigt und von Hand auf jede Kassette gedrückt. Jedes Exemplar ein kleines Original.
Die physische Produktion war ein Abenteuer für sich: Ein Kassettendeck für 10 Euro über eBay Kleinanzeigen ersteigert, Stempel bei Wagner bestellt, Bastelmaterial bei Schobes eingekauft. Jede Kassette wurde einzeln bespielt, gestempelt und verpackt. DIY im besten Sinne — mit dem Charme handgemachter Unvollkommenheit.
